
Radfahren: Klima und Geografie Portugals
Redaktionsteam von Top Bike Tours Portugal
January 25, 2020
411 words
2 minutes
„Die Sonne scheint an 300 Tagen im Jahr, Regentage sind selten“ – perfekte Bedingungen zum Radfahren. Portugals Küste misst fast 1.800 km, Madeira und die Azoren eingerechnet.
Ganz allgemein bietet Portugal warme, sonnige Sommer und milde Winter; Herbst und Frühling sind meist warm, allerdings mit etwas Wind und Regen.
Der Winter beginnt in Portugal in der Regel Ende November und dauert bis Februar. März, April und Oktober sind normalerweise sehr mild, und der Sommer erstreckt sich angenehm lang von Mai bis September.
Im Norden sind die Sommer angenehm und heiß, ohne drückend zu werden. Der Winter in Porto und im Landesinneren fällt kälter aus als im übrigen Portugal, ist im europäischen Vergleich aber immer noch mild. Schnee ist möglich, aber selten. In der Serra da Estrela finden Sie im Winter problemlos Schnee.
In Lissabon und Zentralportugal werden im Sommer schnell 30 Grad erreicht, doch die frische Meeresbrise kühlt die küstennahen Orte spürbar ab.
Im Süden Portugals und in der Algarve ist der Sommer sehr heiß und trocken, und selbst im Winter ist es hier sehr angenehm. Es ist vermutlich die sonnigste Region ganz Europas.
Die wichtigsten Flüsse Portugals sind der Mondego, der Douro, der Minho und der Tejo. Der Mondego entspringt in der Serra da Estrela, wo sich auch der höchste Berg Portugals befindet. Dieser Fluss durchquert Coimbra (die drittgrößte Stadt des Landes nach Lissabon und Porto) und mündet bei Figueira da Foz ins Meer. Douro und Minho entspringen beide in Spanien und fließen in den Atlantik.
Auch der Tejo entspringt in Spanien; er ist der wichtigste Fluss des Landes und erreicht den Atlantik bei Lissabon.
Nordportugal ist gebirgig und hügelig, kleine Höfe und Weinberge prägen das Bild. Der Norden ist kühler als der Süden und bekommt auch mehr Regen. Trotz der Berge verläuft unsere Radtour im Norden nahezu flach, weil sie den Ufern von Minho und Lima folgt.
Südlich von Lissabon und dem Tejo beginnt der Süden Portugals, besser bekannt als Alentejo. Hier ist das Klima trockener und wärmer als im Norden, und die Landschaft ist von Ebenen und sanften Hügeln geprägt. Die Küste des Alentejo ist eine sehr ursprüngliche Region mit traumhaften Stränden und eindrucksvoller, unberührter Natur.
Noch weiter südlich liegt die Algarve, als Urlaubsziel überaus beliebt. Diese Region ist sehr trocken und sonnig, und Sie finden hier fantastische Strände.
Die Radtour an der Costa Vicentina und durch die Algarve ist eine großartige Reise für alle, die Strand und wilde Natur suchen.
In Mittel- und Nordportugal säumen ebenfalls viele weiße Sandstrände die Küste – im Sommer, besonders im August, sind sie gut besucht.
