
Sicherheitstipps: Radfahren mit Kind – Top Bike Tours
Von Sérgio Marques, Gründer & Routenplaner, Top Bike Tours Portugal
July 18, 2024
466 words
2 minutes
Nicht ohne Grund heißt es: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Das gilt für vieles im Leben – auch fürs Radfahren.
Wer erinnert sich nicht an die ersten Ausfahrten mit Stützrädern am Hinterrad und der Hand von Mama oder Papa, die die ersten Pedalumdrehungen absicherte? Fast alle, da bin ich mir sicher.
Nach dem Ball ist das Fahrrad wohl der Gegenstand, an dem Kinder am meisten hängen – vor allem, weil es ihnen einen ersten Vorgeschmack auf Freiheit und Selbstständigkeit gibt.
Bei aller Freude, die Fahrräder Kindern bereiten, ist es aber wichtig, dass ihre Ausfahrten größtmöglich abgesichert sind. Denn neben möglichen Stürzen birgt das Radfahren weitere Gefahren, insbesondere durch andere Verkehrsteilnehmer.
Wenn Sie also den Sommer nutzen möchten, um Ihr Kind auf seiner ersten Radtour zu begleiten oder es auf eine der Radtouren in Portugal mitzunehmen, sollten Sie unsere Sicherheitstipps beherzigen.
Sicherheitstipps für das Radfahren mit Kind
Während die Sicherheitsregeln bei Walking Tours Portugal weniger streng sind, sieht die Sache bei Radtouren anders aus – erst recht, wenn Sie Ihre Kinder dabeihaben.
Damit auf Ihrer Radtour mit Kindern alles glattläuft, sollten Sie diese fünf Sicherheitstipps beachten:
Schutzausrüstung tragen
Der erste Tipp betrifft naheliegenderweise die Schutzausrüstung.
Damit Ihr Kind möglichst sicher Rad fährt, sind ein altersgerechter Helm, Ellbogen- und Knieschützer sowie eine Warnweste wichtig.
Und falls Sie meinen, als Erwachsener ohne Helm auszukommen: Tun Sie es nicht. Ein Helm gehört in jedem Alter dazu, unabhängig von Schwierigkeit und Länge der Strecke.
Ein Rad passend zu Größe und Erfahrung des Kindes wählen
Wählen Sie ein Kinderrad, das zu Alter, Körpergröße und Erfahrung Ihres Nachwuchses passt. So fährt Ihr Kind nicht nur bequemer, es beugt auch schmerzhaften Stürzen vor.
Ist Ihr Kind noch sehr unerfahren, sind Stützräder am Hinterrad eine gute Lösung.
Wenn Sie Ihr Kind bei sich auf dem Rad mitnehmen möchten, denken Sie an einen geeigneten Kindersitz.
Die Verkehrsregeln respektieren
Bevor es losgeht, sollten Sie mit den Kindern kurz die Verkehrsregeln durchgehen: möglichst weit rechts und auf Radwegen fahren, an Kreuzungen anhalten, die Straße nur an Übergängen queren, immer in beide Richtungen schauen – auch auf viel befahrenen Straßen – und nicht auf dem Gehweg fahren.
Auch wenn Gehwege mitten am Hang oder Promenaden am Strand oder Fluss nicht ausdrücklich in der Straßenverkehrsordnung geregelt sind, sollten Sie Ihrem Kind vor der Fahrt erklären, wie es sich dort bewegt – zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der anderen.
Eine weitere Vorschrift ist zu beachten: sehen und gesehen werden, also Beleuchtung am Rad (weißes Licht vorne, rotes Licht hinten).
Das Fahrrad warten
Dieser Tipp gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen: Lassen Sie Ihr Rad vor einer Ausfahrt immer prüfen.
Halten Sie unter anderem die Kette sauber und geölt, stellen Sie den Reifendruck ein, kontrollieren Sie die Bremsen und vergewissern Sie sich, dass alle Schrauben, Muttern und Verbindungen fest sitzen.
Eine letzte Empfehlung: Nehmen Sie immer Flickzeug und ein Erste-Hilfe-Set mit.
Eine Versicherung abschließen
Vorbeugen ist besser als Heilen. Wenn Sie häufig mit Ihren Kindern im öffentlichen Straßenverkehr Rad fahren, sollten Sie über eine Versicherung nachdenken, die im Fall eines Unfalls alle Sach- und Personenschäden abdeckt.
